Architekturführer
Kunst und Kultur

Audi museum mobile

Adresse

museum mobile - Audi Forum Ingolstadt

Ettinger Strasse, Ingolstadt

Bauherr

Audi AG, Ingolstadt

Architekten

Henn Architekten, München

Fachingenieure

KMS-Team, München - Konzeption und Inszenierung

Sailer Stepan & Partner, München - Tragwerksplanung

Kuehn Bauer Partner, Hallbergmoos - Technische Gebäudeausrüstung

I.G. Walter, Stuttgart - Küchenplanung

IGE Ingenieurgesellschaft, Köln - Elektroplanung

Edgar Schlaefle; Spectral, Berlin; Tony Chi + David Singer, New York; Metis, Mailand - Lichtplanung

Event Logistik, Michael Nicht, Schlichting - Medienplanung

Hussak Ingenieurgesellschaft, Lauingen - Fassadenplanung

PMI Ingenieurgesellschaft, Ottobrunn - Bauphysik, Akustik

Vittorio Magnago Lampugnani, Mailand mit Marlene Dörrie und Jens Bohm; Wolfgang Weinzierl, Ingolstadt mit Marlene Heichele - Landschaftsarchitektur, Freianlagen „Piazza“ und „Piazzetta“ mit Informationspavillon und Bushaltestellen

Tony Chi & Ass., New York - Gastronomie Design

Baujahr

1999 - 2000

Fotos

Stefan Müller-Naumann, München

Projektbeschreibung

Das Audi Werksgelände, das bisher vorwiegend aus Werkshallen für die Autoproduktion bestand, gewinnt mit dem Audi Forum ein neues Zentrum und damit einen öffentlichen Raum. War das über Jahre hinweg sich ständig vergrößernde Werksgelände von der Öffentlichkeit nahezu isoliert, so wird mit der städtebaulichen Neuordnung des Komplexes eine konsequent räumliche Umsetzung der Öffnung des Unternehmens nach außen erreicht. Das lebendige Forum vermittelt mit seiner lichten Architektur und dem großzügigen Platzraum ein Stück Urbanität.

In enger Kommunikation und Zusammenarbeit mit dem Bauherrn wurde eine Architektursprache entwickelt, die durch ihre Transparenz die inneren Abläufe sichtbar macht und sich der Öffentlichkeit zuwendet. Die Markenidentität wird in der Gebäudesprache sichtbar und nach außen transportiert.

Das Museum Mobile ist die räumliche und inhaltliche Drehscheibe des Bauensembles auf dem Audi Forum; städtebaulich formuliert es den Eingang zum Werksgelände, inhaltlich setzt es Begriffe wie Transparenz und Mobilität um.